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© Arabisches Literaturinstitut 2009

Name

Mahmoud Messadi

 

Der tunesische Schriftsteller Mahmoud Messadi (* Tazarka, 28.01.1911 – † Carthage, 15.12.2004) gilt in der arabischen Welt als Begründer einer einzigartigen literarischen Schule und gehört zu den wenigen modernen Autoren des 20. Jahrhunderts, denen es gelungen ist, die orientalisch-arabische Seele samt ihrer Größe und ihren Widersprüchen künstlerisch-entlarvend darzustellen.

 

Messadi absolvierte das Collège Sadiki in Tunis und studierte an der Sorbonne in Paris arabische Sprache und Literatur. Nach der Erlangung der Unabhän-gigkeit Tunesiens (1956) war er Bildungsminister (1958 – 1968), dann Kultur-minister (1973 – 1976). Auf ihn gehen die Modernisierung des tunesischen Bildungssystems und die Gründung der tunesischen Univer­sität zurück. Seine bekanntesten Werke: Der Staudamm [1955]; Also sprach Abu Hurairata [1973]; Die Genese des Vergessens [1974]; Die Verankerung des Seins [1979]. Von ihm liegen Der Staudamm und Die Genese des Vergessens in deutscher Übersetzung vor.

 

In der Edition Hamouda ist von Mahmoud Messadi Folgendes erschienen:

 

Der Staudamm

ISBN 978-3-940075-06-2 (Oktober 2007)

 

Die Genese des Vergessens

ISBN 978-3-940075-12-3 (März 2008)

 

In Arbeit:

 

Also sprach Abu Hurairata

ISBN 978-3-940075-23-9

Erscheinungstermin November 2009